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Bei der Klangmassage nutzen wir die obertonreichen Klänge der
Klangschalen, die uns schnell in einen Trancezustand bringen. Diesen Zustand
kennen wir, sei es kurz vor dem Einschlafen oder bei Tagträumen. Je nach
Tiefe dieses Zustandes verändert sich unsere Wahrnehmung, es wird von
verändertem Bewusstseinszustand gesprochen, der nicht nur von Schamanen und
traditionellen Heilern genutzt wird, sondern auch in der modernen westlichen
Medizin. Der Einsatz von Hypnose in der Zahnarztpraxis ist keine Seltenheit
mehr. Auch die stress- und angstreduzierende Wirkung von bestimmter Musik
wird bei der Schmerztherapie und in der Anästhesie eingesetzt, um die
Medikamentengabe um bis zu 70 % zu reduzieren.
Die Klangmassage wurde in den 80iger Jahren von Peter Hess entwickelt und
nach Europa gebracht. Inspiriert wurde er durch die vielen Aufenthalte in
Nepal, bei denen er mit Klängen und Rhythmen in Berührung kam.
Bei der Klangmassage werden die Klangschalen auf und/ oder neben den
bekleideten Körper gestellt und behutsam angeschlagen. Über das Gehör werden
die harmonischen Klänge aufgenommen und führen schnell in eine tiefe
Entspannung. Die rhythmischen Schwingungen übertragen sich auf den Körper
und erzeugen durch die feine Vibration eine Art Massage auf die Zellen.
Durch die Atmosphäre von Sicherheit und Geborgenheit ist es leicht möglich
Stress, Ängste, Sorgen, die sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken
können, loszulassen. Die oft kreisenden Gedanken können zur Ruhe kommen, die
Selbstheilungskräfte werden aktiviert.
Die Klangmassage wirkt unter anderem eingesetzt bei:
- Tinnitus
- Körperschmerzen
- Nacken- und Schulterproblemen
- Kopfschmerzen
- Unterleibsverspannungen
- Durchblutungsstörungen
- Einschlafstörungen
- Konzentrationsstörungen
- weiterhin
- bei der Geburtshilfe
- bei der Behindertenarbeit
- in Kindergärten und Schulen
- in Alten- und Pflegeheimen
- zur Sterbebegleitung
und natürlich einfach nur zur Entspannung und zum Wohlfühlen
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